Wenn die Tomaten abgetragen sind, die Gurken ihren letzten etwas krummen Versuch unternommen haben und auch die Bohnen erkennen lassen, dass sie für dieses Jahr genug geleistet haben, stellt sich alljährlich dieselbe Frage: Was geschieht nun mit dem Hochbeet?
Der ordentliche Mensch neigt zum Aufräumen. Er zieht die Pflanzen heraus, entfernt, was nach vergangenem Sommer aussieht, gräbt womöglich noch einmal um und hinterlässt eine dunkle, saubere Erdfläche, auf der nichts mehr stört.
Das sieht ordentlich aus.
Dem Boden ist damit allerdings nicht unbedingt gedient.
Denn ein Hochbeet ist kein Blumenkisterl, das man nach der Saison ausleert und im Frühjahr wieder in Betrieb nimmt. Unter seiner Oberfläche geht das Leben weiter, wenn auch mit sinkenden Temperaturen gemächlicher als im Mai. Wurzeln werden abgebaut, Regenwürmer und andere Bodenorganismen arbeiten, Pilze und Bakterien zerlegen organisches Material, und solange noch etwas wächst, befindet sich rund um die lebenden Wurzeln ein besonders reger Bereich des Bodens: die Rhizosphäre.
Es gibt daher gute Gründe, ein Hochbeet im Herbst nicht leerzuräumen, sondern mit ein wenig Bedacht weiterzuführen.
Was gesund ist, darf bleiben
Beginnen wir mit einer Tätigkeit, die im Garten mitunter schwerer fällt als das Arbeiten selbst: mit dem Nichtstun.
Ist eine abgeerntete Pflanze gesund, müssen ihre Wurzeln nicht aus der Erde gerissen werden. Schneiden Sie Tomate, Bohne oder Gurke knapp über dem Boden ab und lassen Sie das Wurzelwerk dort, wo es gewachsen ist.
Das hat einen recht einfachen Grund. Abgestorbene Wurzeln werden nach und nach von Bodenorganismen zersetzt und damit Teil des Stoffkreislaufes. Beim Abbau können Poren und Wurzelkanäle zurückbleiben, die zur gewachsenen Bodenstruktur beitragen und später von Wasser, Luft, Bodenorganismen und den Wurzeln der nächsten Pflanzengeneration genutzt werden können.
Man sollte sich darunter freilich kein unterirdisches Rohrsystem vorstellen, das nach dem Ableben einer Petersilienwurzel für alle Zeiten bestehen bleibt. Boden ist kein statisches Bauwerk. Er verändert sich fortwährend. Gerade deshalb ist es sinnvoll, eine bereits entstandene Struktur nicht ohne Not wieder zu zerlegen.
Kranke Pflanzen sind eine andere Geschichte
Die Empfehlung, Wurzeln im Boden zu belassen, ist keine Religion.
Zeigten Pflanzen deutliche Erkrankungen an Wurzeln oder Wurzelhals, gab es Fäulnis, auffällige Welkeerscheinungen oder den Verdacht auf eine bodenbürtige Krankheit, sollten die betroffenen Pflanzenreste nicht absichtlich im Beet verbleiben. In solchen Fällen ist zunächst zu klären, womit man es zu tun hatte, ehe an derselben Stelle womöglich eine nahe verwandte Kultur folgt.
Bei reinen Blattkrankheiten wiederum hängt das richtige Vorgehen von der jeweiligen Krankheit ab. Nicht jeder Fleck auf einem alten Blatt verlangt die vollständige Exhumierung der dazugehörigen Pflanze.
Wie so oft im Garten gilt: Genau hinschauen ist nützlicher als eine möglichst einfache Regel.
Noch besser als alte Wurzeln sind lebende
Abgestorbene und lebende Wurzeln erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Tote Wurzeln liefern organisches Material und hinterlassen beim Abbau Strukturen im Boden. Lebende Wurzeln tun darüber hinaus etwas, das für das Bodenleben besonders interessant ist: Sie beeinflussen fortwährend ihre unmittelbare Umgebung und geben Kohlenstoffverbindungen an den Boden ab.
Darum ist ein Hochbeet, das nach der Sommerernte wieder bepflanzt wird, nach unserem Dafürhalten die schönere Lösung als eines, das bis zum Frühjahr nackt und erwartungsvoll daliegt.
Das bedeutet nicht, dass jede freie Handbreit Erde zwanghaft bepflanzt werden muss. Es bedeutet lediglich, dass ein lebender, durchwurzelter Boden einen Wert an sich hat und Herbst und Winter keineswegs gärtnerisches Niemandsland sind.
Muss im Herbst neue Erde ins Hochbeet?
Ein Hochbeet sackt im Laufe der Zeit ab. Das ist normal und zunächst kein Anlass zur Beunruhigung. Organisches Material wird umgesetzt, Hohlräume verschwinden, das Substrat setzt sich.
Fehlt oben Erde, darf selbstverständlich ergänzt werden. Dabei geht es aber um das Auffüllen des abgesunkenen Volumens, nicht darum, das Beet jedes Jahr auszuräumen oder eine neue Schichtung aufzubauen.
Ebenso wenig braucht das Hochbeet im Herbst vorsorglich eine kräftige Portion Dünger, damit es „gut über den Winter kommt“. Eine starke Stickstoffdüngung auf Vorrat ist meist nicht sinnvoll. Wo Feldsalat, Spinat oder eine Begrünung weiterwachsen, können diese Pflanzen vorhandene Nährstoffe aufnehmen. Die nächste stark zehrende Hauptkultur wird besser dann versorgt, wenn ihr Nährstoffbedarf tatsächlich wieder steigt.
Der Garten hat ohnehin die angenehme Eigenschaft, sich nur mäßig dafür zu interessieren, ob wir bereits im Oktober alles für den kommenden Juni erledigt haben.
Was kann Ende September und Anfang Oktober noch ins Hochbeet?
Erstaunlich viel. Allerdings muss man zwischen Überleben und Wachsen unterscheiden.
Eine Pflanze kann vollkommen winterhart sein und dennoch mitten im Dezember kaum wachsen. Nicht allein die Kälte bremst das Wachstum, sondern auch das schwindende Licht und die kurze Tageslänge. Ein Frühbeet kann vor Wind und Niederschlag schützen und an sonnigen Tagen ein günstigeres Mikroklima schaffen. Mehr Wintersonne kann es indes auch nicht herstellen.
Feldsalat
Feldsalat ist einer der verlässlichsten Kandidaten für die kalte Jahreszeit. Ende September und, je nach Lage und Witterung, auch noch zu Beginn des Oktober kann er direkt gesät werden.
Wer bald ernten möchte, ist mit kräftigen Jungpflanzen im Vorteil. Späte Aussaaten können zwar noch auflaufen und als kleine Pflanzen überwintern, der eigentliche Ertrag verschiebt sich dann jedoch häufig in den Spätwinter oder ins Frühjahr.
Das ist kein Misserfolg. Man muss es nur wissen.
Winterharter Spinat
Auch winterharter Spinat eignet sich für die späte Kultur. Rechtzeitig gesät kann er sich im Herbst noch etablieren, überwintern und an milden Tagen beziehungsweise im zeitigen Frühjahr wieder weiterwachsen.
Gerade hier zeigt sich schön, dass ein Winterbeet nicht ununterbrochen Ernte liefern muss, um sinnvoll genutzt zu sein. Manchmal besteht seine Leistung schlicht darin, lebendig in den Frühling zu kommen.
Winterpostelein
Winterpostelein, auch Winterportulak genannt, gehört ebenfalls zu jenen Kulturen, die mit niedrigen Temperaturen gut zurechtkommen. Besonders unter einem geschützten Aufsatz ist er für die kalte Jahreszeit interessant.
Und wer gar nichts ernten möchte, kann eine geeignete Begrünung ansäen. Ende September wird die Auswahl allerdings bereits kleiner. Viele klassische Gründüngungen brauchen einen früheren Start. Für späte Saattermine ist etwa Winter- beziehungsweise Grünroggen robuster.
Senf und Ölrettich würden wir nicht gedankenlos als Standardlösung empfehlen, insbesondere dann nicht, wenn im Beet regelmäßig Kohl, Radieschen, Rettich oder andere Kreuzblütler wachsen. Auch bei der Gründüngung verschwindet die Fruchtfolge nicht bloß deshalb, weil wir das Wort „Gründüngung“ darübergeschrieben haben.
Drei Dächer, die eigentlich nur zwei sind – und doch drei Fälle ergeben
1. Das offene Hochbeet
Das offene Hochbeet bleibt, was es während des ganzen Sommers war: ein Beet im Freien.
Regen erreicht die Erde, Schnee kann auf den Pflanzen liegen bleiben, Wind zieht darüber hinweg, und die Temperaturen folgen weitgehend dem natürlichen Verlauf. Das ist für viele winterharte Kulturen überhaupt kein Nachteil. Feldsalat und winterharter Spinat benötigen nicht zwingend ein Dach, um den Winter zu überstehen.
Gegossen werden muss nach Bedarf. Herbstlicher Regen erledigt einen Teil dieser Arbeit, weshalb man gerade in dieser Jahreszeit eher prüfen als nach Kalender gießen sollte.
2. Das Hochbeet mit einfachem Regendach
Ein Regendach hält zunächst einmal das ab, was sein Name verspricht: Regen. Und, je nach Konstruktion, auch Schnee.
Sind die Seiten offen, bleibt der Windschutz jedoch gering und auch der Frost lässt sich von einem Dach allein wenig beeindrucken. Ein solches Dach ist deshalb nicht mit einem Frühbeet gleichzusetzen.
Sein Vorteil liegt vor allem im Wetterschutz. Die Blätter bleiben trockener, heftige Niederschläge treffen die Pflanzen nicht unmittelbar und empfindlichere Kulturen sind vor dauernder Nässe geschützt.
Dafür fällt eine sonst recht zuverlässige Gießhilfe aus: der Himmel.
Unter einem Regendach muss die Bodenfeuchte deshalb regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gegossen werden. Das klingt banal, wird im Oktober aber erstaunlich leicht vergessen, weil die Umgebung ohnehin feucht genug aussieht.
3. Das Hochbeet mit Frühbeet oder Treibhaus
Anders verhält es sich mit einem weitgehend geschlossenen Frühbeet- oder Treibhausaufsatz.
Ein solcher Aufsatz schützt nicht nur vor Niederschlag, sondern auch deutlich stärker vor Wind. Bei Sonnenschein kann sich die Luft darin erwärmen, und es entsteht ein günstigeres Mikroklima. Damit lässt sich die Gartensaison tatsächlich verlängern.
Aber auch hier ist ein wenig sprachliche Nüchternheit angebracht: Ein Frühbeet ist keine Heizung.
Nachts kann auch darin Frost auftreten. Ein geschlossener Aufsatz macht aus einem oberbayerischen Jänner keinen sizilianischen März, so sehr wir uns das gelegentlich wünschen mögen.
Beim Gartenfrosch unterscheiden wir zwischen Frühbeet beziehungsweise Frühbeetaufsatz und Treibhaus beziehungsweise Treibhausaufsatz vor allem aufgrund der verfügbaren Höhe und damit der Nutzung. Das niedrigere Frühbeet eignet sich besonders für Salate, Spinat, Winterpostelein und andere niedrig bleibende Kulturen; das höhere Treibhaus bietet zusätzlich Platz für Pflanzen, die mehr Raum nach oben verlangen.
Für die Betrachtung des Winterklimas gehören beide jedoch in dieselbe Familie: Es sind weitgehend geschlossene, transparente Aufsätze, die Niederschlag und Wind abhalten und ein geschützteres Mikroklima schaffen.
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Unter Frühbeet und Treibhaus muss gegossen werden
Wo kein Regen hineinfällt, kommt auch keiner hinein.
Das mag nach einer jener Weisheiten klingen, für die man kein Gartenjournal benötigt. In der Praxis ist es dennoch wichtig: Auch im Winter verdunsten Pflanzen Wasser, und auch die Erde verliert Feuchtigkeit. Weniger als im Hochsommer, gewiss, aber eben nicht gar nicht.
Darum gelegentlich mit dem Finger prüfen, wie feucht die Erde einige Zentimeter unter der Oberfläche tatsächlich ist. Gegossen wird nach Bedarf und vorzugsweise an einem milderen Tag.
Dauerhafte Nässe ist ebenso wenig das Ziel wie völlige Trockenheit.
Und bitte lüften
Ein geschlossenes Frühbeet hält Wind ab. Das ist angenehm. Es hält damit allerdings auch feuchte Luft recht zuverlässig fest.
An sonnigen Tagen kann sich der Innenraum selbst bei niedrigen Außentemperaturen überraschend erwärmen. Gleichzeitig kann sich Kondenswasser bilden. Deshalb sollte ein Frühbeet oder Treibhaus regelmäßig gelüftet werden, insbesondere bei milder und sonniger Witterung.
Der Schutz vor Regen hält das Laub trockener; schlechte Lüftung kann diesen Vorteil teilweise wieder zunichtemachen.
Ein Regendach mit offenen Seiten kennt dieses Problem naturgemäß kaum. Dort erledigt der Wind die Lüftung, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
Muss man das Hochbeet im Herbst umgraben?
In einem gut gefüllten, lockeren Hochbeet normalerweise nicht.
Tiefes Umgraben verändert die gewachsene Bodenstruktur, unterbricht Wurzel- und Tiergänge und beeinflusst die Lebensräume der Bodenorganismen. Wenn das Beet ohnehin locker und gut durchwurzelbar ist, gibt es wenig Grund, diese Struktur alljährlich auf den Kopf zu stellen.
Das bedeutet nicht, dass Erde niemals gelockert werden darf. Gibt es tatsächlich eine verdichtete Stelle oder Probleme mit Staunässe, kann gezieltes Lockern sinnvoll sein.
Der bessere Grundsatz lautet daher nicht: Nie eingreifen.
Sondern: So wenig stören wie möglich und so viel tun wie notwendig.
Das ist ein kleiner Unterschied in der Formulierung, aber ein ziemlich großer beim Gärtnern.
Unser Herbstprogramm fürs Hochbeet
- Abgeerntete Pflanzen oberhalb des Bodens abschneiden, sofern sie gesund waren.
- Gesunde Wurzeln im Boden belassen.
- Pflanzen mit deutlichen Wurzel-, Wurzelhals- oder bodenbürtigen Erkrankungen entfernen und die Ursache möglichst bestimmen.
- Abgesackte Erde bei Bedarf ergänzen, ohne das ganze Beet neu aufzubauen.
- Nicht vorsorglich kräftig düngen, sondern die Versorgung an der folgenden Kultur ausrichten.
- Freie Flächen wieder bepflanzen oder mit einer für den späten Saattermin geeigneten Begrünung versehen.
- Bei der Kulturwahl nicht nur auf Frosthärte, sondern auch auf Licht, Saattermin und gewünschten Erntezeitpunkt achten.
- Zwischen offenem Beet, Regendach und geschlossenem Frühbeet- beziehungsweise Treibhausaufsatz unterscheiden.
- Unter einem Dach die Bodenfeuchte selbst kontrollieren; unter geschlossenen Aufsätzen zusätzlich regelmäßig lüften.
- Das Beet anschließend weitgehend in Ruhe lassen.
Und was geschieht nun bis zum Frühjahr?
Mehr, als man sieht.
Ein Teil der alten Wurzeln wird langsam abgebaut. Neu gesetzte oder gesäte Kulturen durchwurzeln den Boden weiter. An milden Tagen findet Wachstum statt, bei Kälte ruht es weitgehend. Im offenen Beet wirken Regen, Schnee und Frost unmittelbar ein; unter dem Regendach bleibt es trockener, während Frühbeet und Treibhaus ein geschützteres Kleinklima schaffen.
Und irgendwann, zunächst beinahe unmerklich, werden die Tage wieder länger.
Dann zeigt sich ein weiterer Vorteil der Herbstkultur: Eine Pflanze, die bereits da ist, muss im Frühjahr nicht erst beginnen. Feldsalat, Spinat und andere überwinternde Kulturen können auf steigende Temperaturen und zunehmendes Licht reagieren, sobald die Bedingungen wieder passen.
Das Hochbeet startet also nicht bei null.
Unser Fazit: Im Herbst nicht ausräumen, sondern weiterdenken
Ein Hochbeet muss nach der Sommerernte weder leer noch umgegraben sein, um ordentlich in den Winter zu gehen. Im Gegenteil: Gesunde Wurzeln können meist im Boden bleiben, eine neue Herbst- oder Winterkultur hält ihn weiter durchwurzelt, und tiefes Umgraben ist in einem lockeren Hochbeet normalerweise unnötig.
Abgesackte Erde darf ergänzt werden. Eine kräftige Düngung auf Vorrat braucht es hingegen nicht. Krankheiten verlangen Aufmerksamkeit und manchmal konsequentes Entfernen, während bei gesunden Pflanzen häufig weniger Eingriff die bessere Lösung ist.
Und wer die Saison mit einem Dach über Salaten und Kräutern verlängern möchte, weiß nun auch, dass es dafür mehr braucht als bloß ein Dach: Erst ein weitgehend geschlossenes Frühbeet, ein Frühbeetaufsatz, ein Treibhaus oder Treibhausaufsatz vermag jenes geschütztere Mikroklima zu schaffen, das wir uns wünschen, um die Gartensaison möglichst ohne Unterbrechung fortzusetzen.
Dennoch: Winter bleibt Winter.
FAQ
Was kann ich im Herbst noch ins Hochbeet säen oder pflanzen?
Das hängt, wie so oft im Garten, vom Zeitpunkt ab. Ende September und Anfang Oktober eignen sich vor allem Feldsalat, Winterspinat und Winterpostelein. Wer noch zügig ernten möchte, ist mit kräftigen Jungpflanzen meist besser beraten als mit einer späten Aussaat. Für eine sehr späte Begrünung kommt auch Winterroggen infrage. Denn winterhart bedeutet leider nicht, dass man auch beliebig spät säen kann.
Muss ich mein Hochbeet im Winter abdecken – und was bringen Regendach, Frühbeet oder Treibhaus?
Muss man ein Hochbeet im Herbst umgraben?
Soll ich abgeerntete Pflanzen mitsamt den Wurzeln aus dem Hochbeet ziehen?
Soll ich abgesackte Erde im Herbst auffüllen – und gleich düngen?
Muss ich ein Hochbeet mit Frühbeet- oder Treibhausaufsatz im Winter gießen und lüften?
Kann ich mit einem Frühbeet oder Treibhaus den ganzen Winter ernten?
Ja – aber nicht so, wie man im Sommer erntet. Feldsalat, Winterpostelein oder Winterspinat können unter einem Frühbeet oder Treibhaus lange beerntet werden. In den dunkelsten Wochen wachsen sie jedoch nur langsam, denn auch das beste Dach kann fehlendes Winterlicht nicht ersetzen. Am besten funktioniert die Winterernte daher mit Pflanzen, die zuvor genügend Blattmasse aufgebaut haben. Der Winter bleibt Winter. Nur die Gartensaison wird erfreulich länger.
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