Das beste Vogelfutterhaus aus Holz für Körnerfresser — was wirklich zählt, und warum wir es so gebaut haben

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Das beste Vogelfutterhaus aus Holz für Körnerfresser — was wirklich zählt, und warum wir es so gebaut haben

Von Gernot Kosok-Pokorny, Inhaber der Gartenfrosch GmbH, Egling an der Paar

Es war ein Stieglitz. Morgens, erstes Licht, ich stand mit dem Kaffee am Fenster und schaute zu, wie er sich an der Futterstelle die wir geschenkt bekommen hatten zu schaffen machte. Er pickte ein Korn, drehte sich um — Umgebung checken, so machen das Vögel immer — und in genau diesem Moment landete das, was hinten rauskommt, direkt in der Futterwanne.

Ich habe in diesem Moment nicht gedacht: Das müssen wir besser machen. Ich habe gedacht: Das ist eigentlich unvermeidlich — außer man denkt es von Anfang an anders.

Ich baue seit 2010 Holzprodukte für den Garten. Hochbeete, Pflanzkästen, Treibhäuser — alles nach denselben Prinzipien: das richtige Holz, die richtige Konstruktion, kein Kompromiss wo keiner nötig ist. Als wir das Futterhaus entwickelt haben, war die Ausgangsfrage dieselbe wie immer: Was braucht dieses Produkt wirklich, damit es funktioniert? Nicht gut genug. Gut.

Dieser Artikel ist die Antwort auf diese Frage. Er ist lang geworden,  weil die Antwort es verdient.

Das Problem mit den meisten Futterhäusern aus Holz

Gehen Sie in einen beliebigen Baumarkt und schauen Sie sich die Futterhäuser an. Die meisten sind aus Kiefer oder Fichte. Das sind weiche Nadelhölzer — günstig, leicht zu bearbeiten, und draußen auf Dauer ein Problem.

Fichte und Kiefer mit Splint halten im Freien nur, wenn sie behandelt werden. Lasur, Öl, Imprägnierung — irgendetwas muss drauf wenn’s halten soll, es reißt auf öffnet Ritzen, legt Hirnholzkanten frei, wird mürbe, fault. Die meisten Hersteller schreiben deshalb irgendwo in der Beschreibung: „mit ungiftiger Lasur behandeln”.

Was sie nicht schreiben: Was „ungiftig” konkret bedeutet. Wie lange der Schutz hält. Und was passiert, wenn man nicht rechtzeitig nachbehandelt. Und auch nicht, was mit dem Anstrich im Laufe der Nutzung passiert.

Sicher ist: Was Sie auf das Holz auftragen, landet früher oder später im Garten und auf dem Futter Ihrer Vögel. Nicht in Mengen, die einen Menschen gefährden. Aber Vögel sind klein, ihr Stoffwechsel ist unglaublich schnell, und sie fressen täglich aus nächster Nähe. An einem Produkt, das für Wildvögel gebaut ist, hat Chemie nichts verloren — nicht als Schutz, nicht als Beschichtung, nicht als Konservierung. Das ist kein Vorwurf an andere Hersteller. Es ist die logische Konsequenz der Materialwahl. Wer Fichte nimmt, muss behandeln. Wer nicht behandeln will — oder sollte — muss ein angemessenes Holz nehmen.

Warum Eiche — und warum ohne jede Behandlung

Eiche ist nicht das günstigste Holz. Aber sie ist für diesen Zweck das richtige.

Eiche gehört zu den dauerhaftesten heimischen Holzarten — Resistenzklasse 1–2 nach europäischer Norm EN 350. Das bedeutet: Sie hält im Freien ohne jede Behandlung. Nicht wegen eines Anstrichs, sondern wegen ihrer Struktur. Dichtes Gefüge. Hoher Gehalt an Tanninen — natürlichen Gerbstoffen, die das Holz von innen gegen Schimmel und Fäulnis schützen.

Das Ergebnis ist ein Futterhaus, das draußen hängt, Wind und Wetter trotzt, mit den Jahren eine silbergraue Patina entwickelt — und dabei kein einziges Molekül Chemie ans Futter abgibt. Nichts auf dem Holz. Nichts im Futter. Nichts zu tun, außer der Freude an den gefiederten Freunden im Garten.

Die Wände sind 20 mm stark. Alles wasserfest verleimt, nicht nur geschraubt oder gar mit Nägeln geschossen. Achtsames Handwerk. Der Dachüberstand ist so bemessen, dass Regen abgewiesen wird oder seitlich abläuft und nicht ins Futter tropft. Das sind keine Zufälle, das sind Entscheidungen in Planung und Konstruktion.

Und die Patina: Ich höre manchmal die Sorge, dass das Holz grau und alt aussieht. Ja. Es wird grauer. Aber nicht schwächer. Eiche altert in Würde.

Ein Futterhaus aus Massiveiche das ordentlich hängt und regelmäßig gereinigt wird, hält ein Menschenleben. Es gibt keinen Grund, warum es das nicht sollte. Ein Haus zum Vererben. 

Der Spalt — drei Aufgaben, eine Lösung

Zurück zum Stieglitz und zum Sperling, oder der Meise und dem Gimpel.

Das Problem ist bekannt: Vögel drehen sich beim Fressen um. Sie entnehmen ein Korn, wenden sich zur Seite oder nach hinten — Umgebung checken, Feinde scannen — und in diesem Moment zeigt ihr Hinterausgang zur Futterwanne. An einem gewöhnlich konstruierten Futterhaus landet Kot direkt im Futter. Das passiert nicht gelegentlich. Das passiert ständig.

Die Lösung ist denkbar einfach: Der Abstand zwischen Sitzstange und Futterrinne muss groß genug sein, damit Kot in den Spalt fällt — und nicht in die Wanne. Lediglich das richtige Maß.

Dieser Spalt hat aber nicht eine Aufgabe. Er hat drei.

Erste Aufgabe: Futterhygiene. Kot fällt hindurch, die Futterwanne bleibt sauber. Bekotetes Futter ist ein Nährboden für Salmonellen, Trichomoniasis und Schimmelpilze — Krankheiten, die sich unter Gartenvögeln schnell verbreiten, wenn die Futterstelle es zulässt. Der Spalt verhindert das konstruktiv, ohne dass der Halter täglich eingreifen muss.

Zweite Aufgabe: Vogelgesundheit. Vögel, die auf einer sauberen Sitzstange über einem sauberen Futter sitzen, kommen nicht mit eigenem oder fremdem Kot in Berührung. Das klingt selbstverständlich. An den meisten Futterstellen ist es das nicht. Denn die Sitzstange ist antibaktieriell der Holzart Eiche wegen. Der hoher Gehalt an Tanninen, also natürlichen Gerbstoffen, die das Holz von innen gegen Schimmel und Fäulnis schützen, sind Teil des Konzepts. Tannine sind antimikrobiell: Sie hemmen aktiv das Wachstum von Bakterien und Pilzen auf der Holzoberfläche. Deshalb wird Eiche seit Jahrhunderten für alles verwendet, was mit Feuchtigkeit und Lebensmitteln in Berührung kommt — von Weinfässern bis zur Fleischreifung. Am Futterhaus bedeutet das: Die Sitzstange selbst wirkt der Ausbreitung von Krankheitserregern entgegen.

Dritte Aufgabe: Fluchtweg. Das ist das Detail, das mich am meisten überrascht hat, als ich anfing, Vögel wirklich zu beobachten. Vögel flüchten eher nicht nach oben und keinsesfalls freiwillig zur Gefahr hin. Sie tauchen ab. Sie nutzen jeden Spalt, jede Lücke, jede Öffnung nach unten oder zur Seite. Wenn ein Sperber aus dem Nichts auftaucht oder eine Katze erscheint, ist der Weg nach unten durch den Spalt zwischen Stange und Rinne oft der schnellste und sicherste Weg raus. Dieser Spalt ist kein Nebenprodukt der Hygienekonstruktion. Er ist gleichzeitig ein Sicherheitsmerkmal.

Folgerichtig: Ein Spalt. Drei Aufgaben. Sauberes Futter, gesunde Vögel, freie Flucht.

Sitzen und Schwänzchen ist frei

Welche Vögel kommen — und welche nicht

Ich möchte hier ehrlich sein — auch auf die Gefahr hin, dass es die Produktbeschreibung kürzer macht.

Nicht jeder Gartenvogel kommt an ein offenes Futterhaus mit Sitzstange. Wer das verschweigt, enttäuscht seinen Kunden. Wer es erklärt, gewinnt an Vertrauen.

Dieses Futterhaus ist für Körnerfresser gebaut — Vögel mit kräftigen Schnäbeln, die Samen knacken, auf Stangen sitzen und aus offenen Wannen picken. Die folgenden Arten werden Sie zuverlässig begrüßen:

  • Blaumeise — der freche Dauergast. Leichtgewicht, akrobatisch, selbstbewusst. Sie setzt sich durch, auch gegen größere Artgenossen. Liebt Sonnenblumenkerne und Erdnussbruch.
  • Kohlmeise — die häufigste Besucherin überhaupt. Holt sich einen Kern, fliegt auf einen Ast, klemmt ihn fest, hämmert ihn auf. Effizient, dominant gegenüber kleineren Meisen.
  • Haubenmeise — eher scheu, kommt bei waldnahen Gärten. Unverwechselbar durch ihre Federhaube. Eher zurückhaltend in der Rangordnung.
  • Schwanzmeise — kommt fast immer im Trupp, liebt Fettfutter, hängt akrobatisch. Ein kleines Spektakel, wenn ein Dutzend gleichzeitig eintrifft.
  • Grünfink — der Platzhirsch unter den mittelgroßen Besuchern. Leuchtend grün-gelb, wunderschön — und bekannt dafür, die Futterwanne zu blockieren bis er satt ist. Toleriert kaum Konkurrenz in Schnabelnähe.
  • Stieglitz — farbenprächtiger Gesellschaftsvogel, kommt in kleinen Trupps. Trällert dabei eifrig. Einer der schönsten Gäste überhaupt.
  • Gimpel — der schüchterne Schönling. Kommt meist paarweise, weicht Dominanzgesten aus, wartet ab. Das leuchtend rosarote Männchen ist ein Anblick, der bleibt.
  • Kernbeißer — der Finkenkönig. Größter Fink Europas, selten aber imposant. Wenn er auftaucht, weichen alle anderen zurück. Sein Schnabel knackt Kirschkerne — am Futterhaus braucht er sich keine Mühe zu geben.
  • Haussperling — der Tschilp-Dauergast. Kommt in Gruppen, badet gern, frisst gesellig. Zu Unrecht als Schmutzspatz verschrien — er pflegt sein Gefieder sehr sorgfältig.
  • Feldsperling — der kleine Bruder des Haussperlings. Etwas scheuer, mag Gesellschaft, kommt in Trupps.

Und dann gibt es die drei, die ich bewusst aus dieser Liste herauslasse:

Die Amsel kommt nicht ans Futterhaus — sie ist ein Bodenfresser. Sie durchsucht den Boden, dreht Blätter um, sucht Würmer. Eine Sitzstange interessiert sie nicht.
Das Rotkehlchen ist ein Weichfresser und Bodenvogel. Es frisst Insekten, Würmer, weiche Beeren. Ein Körner-Futterhaus ist nicht sein Ort.
Der Zaunkönig — der lauteste Zwerg Europas — huscht bodennah durch Gestrüpp und Dickicht. Sein dünner, spitzer Schnabel ist für Insekten und feinste Weichkost gemacht, nicht für Körner. Er kommt allenfalls, um Reste vom Boden aufzupicken. An die Sitzstange setzt er sich nie.

Das ist keine schlechte Nachricht. Es ist Ehrlichkeit. Wer Amseln, Rotkehlchen und Zaunkönige unterstützen möchte, legt Weichfutter auf einem flachen Teller aus — bodennah, in Deckungsnähe, leicht zu reinigen. Für die Körnerfresser am Futterhaus sind sie ohnehin keine Konkurrenz.

Kurios, und daher eine Erwähnung wert:

Zwei Gäste verdienen eine eigene Erwähnung — nicht weil sie zuverlässig kommen, sondern weil ihr Auftritt unvergesslich ist.

Der Buntspecht ist ein Stammkletterer. Eine Sitzstange ist nicht sein natürlicher Ort — er klammert sich lieber an senkrechte Flächen. Am Futterhaus bedeutet das: akrobatische Schräglagen, halb hängend, halb balancierend, dabei völlig konzentriert. Er kommt, wenn Erdnüsse oder Fettfutter im Angebot sind, und er holt sich was er will — egal wie unbequem die Position ist.

Der Star bevorzugt eigentlich breite Plattformen und offene Flächen. An einem Futterhaus mit Sitzstange wirkt er manchmal wie jemand, der am falschen Tisch gelandet ist — aber er bleibt trotzdem, bis er satt ist. Stare kommen meist im Trupp und sind laut dabei.

Beide sind keine Stammgäste. Aber wenn sie erscheinen, schauen und staunen Sie hin.

Das soziale Leben am Futterhaus — Rangordnung, Stoßzeiten, Charaktere

Ein Futterhaus ist nicht einfach eine Futterstelle. Es ist ein sozialer Ort — mit festen Regeln, klaren Hierarchien und Charakteren, die man nach einigen Wochen Beobachtung beim Namen nennen könnte.

Wann am meisten los ist

Vögel können sich über Nacht keine nennenswerten Fettreserven anlegen. Sie überleben die Nacht mit dem, was sie abends noch im Körper haben — wenige Gramm, nicht mehr. Morgens sind alle Reserven aufgebraucht. Der Andrang direkt nach Sonnenaufgang ist deshalb am größten. Gegen Mittag flaut er ab. Am späten Nachmittag, wenn die Vögel noch einmal für die kommende Nacht auftanken, nimmt er erneut zu.

An Frosttagen herrscht den ganzen Tag Betrieb — der Energiebedarf zum Warmhalten ist hoch, die natürlichen Quellen sind gefroren oder verschneit.

Praktische Konsequenz: Das Futterhaus morgens befüllen. Wer es abends leer vorfindet, hat alles richtig gemacht.

Die Rangordnung

Am Futterhaus gilt eine klare, aber dynamische Hierarchie. Nicht Aggressivität allein entscheidet — auch Körpergröße, Auftreten und die schiere Anzahl spielen eine Rolle.

Der Kernbeißer ist der unbestrittene Platzhirsch. Wenn er auftaucht, weichen alle anderen sofort zurück. Allerdings: Taucht er in der Überzahl von Grünfinken auf, akzeptiert auch er irgendwann Gesellschaft. Die Masse schlägt den Einzelnen.

Die Kohlmeise ist die häufigste Meisen-Besucherin und weiß das. Innerhalb der Meisentrupps dominiert sie klar — Blau- und Haubenmeise weichen ihr aus. Ihre Strategie: schnell holen, sofort wegfliegen, auf dem nächsten Ast in Ruhe aufknacken. Und trotdem bleibt sie oft sitzen, scheint die Sicherheit zu spüren.

Die Blaumeise ist klein aber furchtlos. Sie schnappt sich ihren Platz auch zwischen größeren Artgenossen — und ist oft schneller weg, als man schauen kann. Ihr Trick: Präsenz. Doch dann nicht kämpfen, sondern ausweichen und sofort wiederkommen.

Der Grünfink ist der klassische Blockierer. Er setzt sich, frisst langsam, droht ständig. Wer ihn kennt, liebt ihn gerade deshalb — er ist einfach, wie er ist.

Haussperling und Feldsperling kommen selten allein. In der Gruppe sind sie mutiger als einzeln. Wer ein gut angenommenes Futterhaus hat, bekommt bald einen festen Spatzentrupp als Stammkundschaft.

Gimpel und Stieglitz sind die stillen Gäste. Beide eher scheu, beide regelmäßig. Der Gimpel kommt fast immer zu zweit — er und sie, wie immer. Der Stieglitz ist in Kleingruppen da, zwei Tiere bis selten mehr als acht.

Was das für das Futterhaus bedeutet

Wer mehreren Arten gleichzeitig eine Chance geben will, hängt einen Meisenknödel zusätzlich daneben. Er zieht die akrobatischen Arten — Meisen, Schwanzmeisen — ab und nimmt den Druck von der Futterwanne. Die ruhigeren Gäste, Gimpel und Stieglitz, bekommen dann leichter ihren Platz. Also ein klares Plädoyer für mehr als eine Futterstelle. Fettknödel ergänzen sich hervorragend mit Körnern.

Der ideale Standort — was Vögel wirklich brauchen

Der beste Standort für ein Futterhaus orientiert sich an einem Grundbedürfnis, das alle Gartenvögel teilen: Sicherheit. Vögel sind permanent wachsam — nicht aus Nervosität, sondern weil ihr Überleben davon abhängt.

Rundumsicht, aber nicht im freien Garten

Das Futterhaus sollte so stehen, dass anfliegende Vögel die Umgebung überblicken können. Zu dichtes Gebüsch direkt darunter erzeugt Stress. Zu freie Lage macht jeden Anflug riskant — der Sperber beobachtet aus der Ferne und wartet. Die Katze auch. Vögel meiden den freien Raum des Gartens, die Rasenfläche, die weiten Wege zum sicheren Busch.

Die praktische Lösung: offene Lage, aber mit Gehölz in drei bis sechs Metern Abstand. Nah genug für einen schnellen Rückzug, weit genug, dass eine Katze keine Überraschung landen kann.

Das Wechselspiel aus Holen und Rückzug

Vögel fliegen kein Futterhaus dauerhaft an. Sie holen ein oder zwei Körner, ziehen sich zurück, schauen sich um — und kehren wieder. Dieses Wechselspiel findet den ganzen Tag statt. Je mehr Deckung in der Nähe ist, desto häufiger und entspannter kehren sie zurück.

Kommt eine größere Gruppe — ein Spatzentrupp, ein Meisenverband — werden die Vögel merklich mutiger. Die Anwesenheit anderer vermittelt Sicherheit: Wenn viele gleichzeitig fressen, sinkt das individuelle Risiko. Weil jeder aufpasst.

Katzensicher — was das wirklich bedeutet

Eine Katze springt aus dem Stand etwa 1,5 Meter hoch und aus dem Lauf deutlich mehr. Ein Futterhaus muss deshalb nicht nur hoch genug hängen — es muss auch weit genug von jedem möglichen Sprungpunkt entfernt sein. Zaunpfosten, Mauerkanten, Gartenmöbel in der Nähe — all das kann als Absprung dienen. Nicht die Höhe allein zählt. Die Distanz zu allen möglichen Sprungpunkten ist entscheidend. Dennoch weiß der Vogel: absolute Sicherheit gibt es nicht. Der schnelle Stoffwechsel und der hohe Grundumsatz macht flink.

Sonne und Wetter

Direkte Mittagssonne beschleunigt den Verderb von Futter spürbar — besonders im Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen tagsüber noch ansteigen. Eine leicht geschützte Lage unter einer lockeren Baumkrone oder am Rand einer Hecke ist ideal. Das Dach des Futterhauses schützt vor Regen von oben. Gegen Dauerregen von der Seite hilft nur der Standort selbst. Der weithin ideale Standort ist nach Westen geschlossen – von hier kommt meist der Regen. Somit ist die Orientierung bereits gegeben. Öffnung nach Osten, Rücken nach Westen, die Mittagssonne bekommt Schatten durch die Holzwand. Perfekt.

Ganzjährig füttern — oder nur im Winter?

Die verbreitete Meinung, Wildvögel solle man nur im Winter füttern, ist wissenschaftlich überholt.

Aktuelle ornithologische Studien zeigen, dass ganzjährige Fütterung heimischen Vogelarten nützt — besonders während der Brutzeit und beim Führen der Jungen, wenn der Energiebedarf hoch und das natürliche Angebot noch nicht auf Sommerniveau ist. Ein Futterhaus, das im April plötzlich leer bleibt, kostet die Stammgäste wertvolle Energie bei der Suche nach einer neuen Quelle.

Ein gutes Futterhaus aus dauerhaftem Material kann das ganze Jahr draußen bleiben. Es muss nicht eingewintert, nicht abgenommen, nicht extra behandelt werden. Das ist einer der stillen Vorteile von Massiveiche gegenüber behandeltem Weichholz: keine Saison, keine Pflege, einfach stehen lassen.

Häufige Fragen zum Vogelfutterhaus aus Holz

Welches Holz ist am besten für ein Vogelfutterhaus geeignet?

Eichenholz ist für Vogelfutterhäuser im Außenbereich die beste heimische Holzwahl. Es ist von Natur aus dauerhaft (Resistenzklasse 1–2 nach EN 350), benötigt keine chemische Behandlung und gibt keine Schadstoffe ans Futter ab. Kiefer und Fichte sind günstiger, müssen aber regelmäßig behandelt werden, wenn es länger halten soll. Streichen ist bei einem Futterhaus problematisch, weil Lösungsmittel und Biozide in die Nähe von Vogelfutter geraten.

Muss ein Holz-Vogelfutterhaus gestrichen oder lasiert werden?

Das hängt von der Holzart ab. Fichte je nach Anspruch an die Haltbarkeit — ja. Ohne Schutz verrotten sie innerhalb weniger Jahre. Eichenholz — nein. Eiche ist von Natur aus dauerhaft und sollte bei einem Futterhaus bewusst unbehandelt bleiben — so kann das Holz seine natürlichen Inhaltsstoffe voll zur Geltung bringen und durch seine antimikrobiellen Eigenschaften aktiv zur Vogelgesundheit beitragen.

Wie oft muss ein Vogelfutterhaus gereinigt werden?

Der NABU empfiehlt Reinigung alle zwei Wochen, bei feuchtem oder warmem Wetter öfter. Futterwanne und Sichtglas sollten abnehmbar sein, damit eine gründliche Reinigung mit Wasser möglich ist. Bei einem gut konstruierten Futterhaus mit Hygienespalt zwischen Stange und Wanne bleibt das Futter länger sauber — aber eine regelmäßige Reinigung ersetzt das nicht.

Welche Vögel kommen zuverlässig an ein offenes Futterhaus?

Zuverlässige Besucher eines offenen Futterhauses mit Sitzstange sind: Blaumeise, Kohlmeise, Haubenmeise, Schwanzmeise, Grünfink, Stieglitz, Gimpel, Kernbeißer, und ganz besonders Haussperling und Feldsperling. Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig sind Bodenfresser oder Weichfresser — sie kommen nicht ans Futterhaus, profitieren aber von bodennah ausgelegtem Weichfutter.

Ist ganzjährige Vogelfütterung sinnvoll?

Ja. Aktuelle ornithologische Studien zeigen, dass ganzjährige Fütterung heimischen Vogelarten nützt — nicht nur im Winter. Besonders in der Brutzeit und beim Führen der Jungen ist ein verlässlicher Futterplatz wertvoll. Ein Futterhaus aus witterungsbeständigem Holz kann das ganze Jahr draußen bleiben.

Was kostet ein gutes Vogelfutterhaus aus Eichenholz?

Ein dauerhaftes Vogelfutterhaus aus Massiveiche mit durchdachter Hygienekonstruktion liegt zwischen 80 und 120 Euro. Billigere Modelle aus Weichholz halten ohne regelmäßige Pflege zwei bis fünf Jahre. Wer einmal kaufen und nicht nachkaufen möchte, ist mit Massiveiche besser bedient — das Holz der Eiche hält, wenn gut gebaut, ein Menschenleben.

Das Futterhaus von Gartenfrosch

Ich habe diesen Artikel geschrieben, weil ich glaube, dass wir ein sehr gutes Futterhaus gebaut haben — vermutlich das beste Holzfutterhaus, das Sie gegenwärtig im deutschsprachigen Raum kaufen können. Und weil ich möchte, dass Sie anhand der Informationen und Argumente in diesem Artikel selbst beurteilen können, ob Sie meine Ansicht teilen.

Unser Vogelfutterhaus aus Massiveiche ist das Ergebnis derselben Denkweise, mit der wir seit 2010 Hochbeete und Pflanzkästen bauen: das richtige Material, die richtige Konstruktion, kein Kompromiss wo keiner nötig ist. Massiveiche, 20 mm stark, naturbelassen. Hygienespalt mit Dreifachnutzen. Zerlegbare Acrylglas-Futterwanne. Handarbeit in Bayern.

Es ist nicht das günstigste Futterhaus auf dem Markt. Es ist das, das wir als Schreiner selbst empfehlen können — weil wir wissen, woraus es besteht, wie es gebaut ist, und warum es so hält wie es hält.

Fragen? Gernot Kosok-Pokorny ist persönlich erreichbar: 08206 961188 oder post@gartenfrosch.com.

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